Spekulatius und Dominosteine kündigen es schon an: Weihnachten steht vor der Tür – und damit jedes Jahr aufs Neue eine Vielzahl schwerwiegender Entscheidungen. Wie soll in diesem Jahr gefeiert werden? Mit welchen Geschenken macht man seinen Lieben eine Freude? Und welcher Festschmaus kommt auf den Tisch? Doch damit nicht genug. Denn ein gutes Essen verlangt nach einem guten Wein. Zumindest in dieser Frage können die folgenden Tipps die Qual der Wahl erleichtern:

 

Prickelnder Auftakt
Für einen gelungenen Einstieg in die Weihnachtsfestlichkeiten sorgt ein prickelndes Gläschen. Dabei muss es nicht immer Champagner sein. Auch in anderen Regionen Frankreichs werden Schaumweine nach der gleichen Methode hergestellt, die es durchaus mit ihren berühmten Verwandten aufnehmen können: die Crémants. Sie haben in der Regel eine vergleichbare Qualität bei einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis. Zu den bekanntesten Vertretern zählt der Crémant de Bourgogne. Er stammt aus der berühmten Weinregion Burgund und wird in Flaschengärung aus den weltbekannten Trauben hergestellt: Chardonnay, Pinot Blanc (Weißburgunder) oder Pinot Noir (Spätburgunder). Sie zeichnen sich durch ihre mineralische Frische und ihr lang anhaltendes Prickeln aus.
• Crémant de Bourgogne, Blanc de Noirs, Paul Delane, Burgund, 11,95 €
Bei Rindchen’s Weinkontor (www.rindchen.de)

 

Der richtige Wein zum Weihnachtsmenü
Weißwein zu Fisch und hellem Fleisch, Rotwein zu dunklem Fleisch. So lautet die Faustregel, die natürlich auch zu Weihnachten gilt. Doch nicht immer ist nur die Art des Fleisches ausschlaggebend. Auch die Sauce und die Beilagen bestimmen die Weinauswahl. Denn Wein und Speisen sollten sich optimal ergänzen und nicht gegenseitig überdecken.
Zum klassischen Gänse- oder Entenbraten passt ein runder, nicht allzu schwerer Rotwein, zum Beispiel aus dem Haus Camille Cayran von der südlichen Rhône. Die Weine aus den heimischen Rebsorten, Grenache, Cinsault, Carignan oder Syrah zeigen genügend Charakter und Komplexität, um es mit dem kräftigen Geflügel aufzunehmen. Gleichzeitig haben sie eine runde feminine Note, die dem Gaumen schmeichelt und die Aromen des Essens optimal zur Geltung bringen.
• Antique 2006, Maison Camille Cayran, 14,80 €
• Les Salyens 2009, Maison Camille Cayran, 11,80 €
• Grand Marrenon, 2009 Marrenon, Luberon, 9,95 €
Bei Weinkontor Rothärmel, Neustadt am Rübenberge (http://www.web-weinkontor.de)

 

Ein schwerer Rinderbraten mit einer dunklen Sauce verlangt hingegen nach einem kräftigen Rotwein, zum Beispiel aus Saint Mont oder dem Madiran im Südwesten Frankreichs. Er wird hauptsächlich aus der Tannat-Traube hergestellt und liefert einen tiefdunklen tanninreichen Rotwein, der ein gutes Gegengewicht zum Rinderbraten darstellt.
• Galets rouges, 2010, Producteurs Plaimont, Madiran, 7,30 €
• Béret Noir, 2009, Producteurs Plaimont, Saint Mont, 5,50 €
• Monastère, 2008, Producteurs Plaimont, Saint Mont, 17,00 €
Bei Lars Mees – Wein & Spirituosen (www.madiran.de)

 

Weingenuss zu Fisch & Co.
Wer sich das Weihnachtsfest nicht mit schweren Speisen belasten will, greift am besten zu Fisch und rundet den Genuss mit einem erlesenen Weißwein ab, wie einem Chablis aus dem nördlichen Burgund. Die berühmten Weißweine werden aus der Chardonnay-Traube gekeltert und haben eine kräftige mineralische Note, die auch mit kräftigen Saucen oder Beilagen mithalten kann. Eine breite Auswahl typischer Chablis bietet das Haus La Chablisienne. Die Palette umfasst rund 30 verschiedene Weine.
• Chablis La Pierrelée, 2010, La Chablisienne, Bourgogne, 11,95 €
Bei Jacques Weindepot (www.jacques.de)

Wer sich nicht entscheiden kann, ob zum geplanten Weihnachtsessen besser Rot- oder Weißwein passen, greift am besten zu Rosés. Sie sind nicht nur perfekte Sommer- und Terrassenweine, sondern begleiten auch zu Weihnachten mediterrane Fischrezepte ebenso gut wie viele Zubereitungen aus Schweinefleisch oder Geflügel. Die Roséweinregion par excellence ist die Provence. Nirgendwo sonst auf der Welt wird mehr der bonbonfarbenen Tropfen hergestellt. Eine verlässliche Größe im großen Angebot sind dabei die Weine des Cercle des Vignerons de Provence – ein Zusammenschluss provenzalischer Winzer, die zusammen rund 10 Prozent der regionalen Produktion stellen.
• Croix de Basson Rosé, Estandon, Cotes de Provence AOC, 7,20 €
Bei Wedevini, Hannover (www.wedevini.de)
• PÉTULA Rosé, 2011, Marrenon Luberon 2011
Bei Weinkontor bon saveur (www.bonsaveur.de)

Zu allen hier aufgeführten Weinen liegen die entsprechenden Weinbeschreibungen vor. Gern lassen wir Ihnen diese bei Interesse zukommen.